Der Klirrfaktor:Die Klirrkomponente K2 steigt unterhalb von 2 kHz deutlich an. Im Nutzbereich zeigen sich Klirrwerte von ca. 1% bei 100 dB (der Klirrfaktor steigt gering mit dem Anregungspegel). Der unharmonische K3 steigt unterhalb von 1 kHz deutlich an und zeigt eine Überhöhung (bis zu 0.9% bei 100 dB) bei Anregung zwischen 2.2 und 4.4 kHz - dann antwortet das Chassis mit 6.6 bis 13.2 kHz, also dem besonders lauten Nutzbereich. Die höheren Klirrkomponenten liegen oberhalb von 1 kHz fast durchgängig unter 0.1%. Bei K3 bis K8 ist die Pegelabhängigkeit sehr gering.Bei einem mittleren Schalldruckpegel von 85 / 90 / 95 / 100 dB liegt K2 oberhalb von 2 kHz im Mittel bei noch geringen 0.247 / 0.377 / 0.591 / 0.953 %. Für K3 gilt in diesem Bereich ein Mittelwert von noch geringen 0.241 / 0.283 / 0.311 / 0.349 %.Nach unseren Untersuchungen (Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?) lägen alle untersuchten Klirrkomponenten im untersuchten Pegel- und Frequenzbereich oberhalb von 2113 Hz unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle.
Bei dieser Disziplin verhalten sich beide Chassis > 2 kHz ähnlich, darunter ist Chassis R deutlich schlechter.Klirrfaktor bei 85 bis 100dB/1m (Halbraum, 48 cm)

Kommentare

vr-crack
1 jahr vor
Diese Lautsprecher gibt es seit 1954. Schon erstaunlich, dass sie überhaupt noch funktionieren. Ich seh sie trotzdem eher für absolute Liebhaber, Sammler oder das Hifi Museum.

Ein möglicher Anwendungsfall käme mir da noch in den Sinn. In manchen Gegenden ist es beliebt, Jugendliche mittels hochfrequenter Nervgeräusche von bestimmten Plätzen zu vertreiben (sehr fragwürdig). Dafür ist diese Hochtontaschenlampe sicher gut geeignet.
Kapton
1 jahr vor
Ich mache mir wirklich garnichts aus den alten Pappen, aber es ist schon beeindruckend, mit welchen Mitteln man damals ganz anständige Chassis gebaut hat.
Danke für den Test

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