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HiFi-Selbstbau-Fazit:

Der VISATON WS25E mag zwar ein biblisches Alter haben, aber in einigen Disziplinen hat er uns positiv überrascht.
Der Frequenzgang ist zwar bis 800 Hz linear, aber wegen der oberhalb von 500 Hz stark ansteigenden Klirrkomponenten K3 und K5 sollte man den WS25E schon bei 400 bis 500 Hz aus dem Rennen nehmen und als reinen Tieftöner nutzen.

Wegen seines moderaten (Straßen-) Preises von ca. 40 €, seines relativ hohen Verschiebevolumens (346.4 · 0.55 = 190.5 cm³) und seiner hohen Güte von ca. 1.1 scheint er uns ideal geeignet zu sein für ein Open-Baffle-System mit Doppelbestückung. Im Vergleich zur MONACOR Katana M1 bzw. der im Bassbereich identischen Oxana mit zwei 20er Tieftönern MONACOR SPM-205/8 (Verschiebevolumens 210 · 0.3 = 63 cm³) kann der WS25E demnach 20·log10(190.5/63) = 9.6 dB mehr Luft verschieben - das ist subjektiv etwa doppelt so laut und ist im Vergleich deutlich hörbar. Dafür bräuchte ein solches System aber einen Verstärker, der im Bassbereich auch mal 200 Watt an 4 Ohm locker machen kann (oder 2x 100 Watt an 8 Ohm pro Kanal) . . .

Idealer Spielpartner im Mittel-/Hochtonbereich für ein solches System wäre ein 13cm Breitbänder, der ab 300 bis 400 Hz übernimmt - z.B. der TANG BAND W5-2143, der uns auf dem Abonnenten-Treffen im November 2025 in der Buffalino von unserem Abonnenten Yogibär so gut gefallen hat . . .

 

Kompletter Datensatz von 2 Chassis (Impedanz, Schalldruck, Bündelungsgrad und Schallleistung im OCT-Format, Klirrfaktor und komplexer Frequenzgang als TXT-Datei, ZIP, 111 kB)

Kommentare

derwastl
Gestern
Interessant - man könnte auch einen B200 in open Baffle drüber packen und bei 500 Hz trennen.. 3 x 20'er übereinander

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