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Der Klirrfaktor:

Die Klirrkomponente K2 verläuft oberhalb von 50 Hz weitgehend linear und steigt moderat mit dem Anregungspegel an. Der unharmonische K3 hat ein Maximum zwischen 700 Hz und 1.8 kHz (entspricht 1/3 des Bereichs der Membranresonanzen von 2.1 bis 5.4 kHz) und steigt etwas weniger als K2 mit dem Anregungspegel an. Für K5 gilt dasselbe zwischen 400 und 1100 Hz, für K7 von 300 bis 750 Hz. Ab 90 dB spielen auch K4 (520 bis 1350 Hz) und K6 (350 bis 900 Hz) eine Rolle.

Bei einem mittleren Schalldruckpegel von 80 / 85 / 90 / 95 / 100 / 105 dB liegt K2 zwischen 50 und 500 Hz im Mittel bei 0.343 / 0.624 / 1.130 / 2.011 / 3.195 / 5.527%. Für K3 gilt in diesem Bereich ein Mittelwert von 0.169 / 0.194 / 0.200 / 0.205 / 0.736 / 1.465%.

Nach unseren Untersuchungen (Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?) lägen alle Klirrkomponenten bis 95/100/105 dB unter 38/42/42 Hz oberhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle. Der unharmonische K3 läge zwischen 473 Hz (80, 85 und 90 dB) bzw. 596 Hz (95, 100 und 105 dB) und 1679 Hz oberhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle. Für K5 gilt dies zwischen 355 Hz und 1122 Hz (80 bis 105 dB). Bei 105 dB Anregungspegel werden die "Überschreitungs"-Bereiche beim kritischen K3 und K5 zunehmend kleiner -> je lauter desto weniger Klirr (ein durchaus günstiges Verhalten).

Es ist erstaunlich, dass der WS25E selbst die Klirrfaktormessung bei 105 dB (immerhin ca. 100 Watt Eingangsleistung) ohne Anschlagen überstanden hat - Respekt!
Beide Chassis zeigen ein weitgehend identisches Klirrverhalten.

 

Klirrfaktor bei 80 bis 105dB/1m (Halbraum, 20cm (48 cm ab 100 dB))

 

Kommentare

derwastl
Gestern
Interessant - man könnte auch einen B200 in open Baffle drüber packen und bei 500 Hz trennen.. 3 x 20'er übereinander

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