Der Klirrfaktor:
Die Klirrkomponente K2 verläuft bis 400 Hz weitgehend linear (mit leicht abfallender Tendenz) und steigt moderat mit dem Anregungspegel an. Der unharmonische K3 steigt zu tiefen Frequenzen an (weil der Grundpegel K1 abfällt), dies gilt auch für die höheren Klirrkomponenten. Um 1.1 kHz gibt es ein Klirrmaximum bei allen Klirrkomponenten - aber nur, weil der Grundpegel K1 dort ein ausgeprägtes Minimum hat. Bei 105 dB war wegen fehlender Verstärkerleistung kein Klirrfaktor mehr messbar.
Bei einem mittleren Schalldruckpegel von 85 / 90 / 95 / 100 dB liegt K2 zwischen 40 und 200 Hz im Mittel bei 0.812 / 1.608 / 2.913 / 5.190%. Für K3 gilt in diesem Bereich ein Mittelwert von 0.831 / 0.906 / 0.911 / 1.148%.
Nach unseren Untersuchungen (Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?) lägen alle Klirrkomponenten bis 90/95/100 dB unter 38/42/42 Hz oberhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle. Bis 237 Hz lägen dann alle Klirrkomponenten unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle.
Klirrfaktor bei 85 bis 100dB/1m (Halbraum, 20cm)


Kommentare
Hab ihn schon intensiv benutzt und er ersetzt problemlos zwei sph220hq im bass in meinem hörraum.
Allerdings mit 1kw Endstufe