Der äußere Eindruck:
Der Car-HiFi-Subwoofer GROUND ZERO GZHW 16-D2 aus der HYPDROGEN-Serie sieht von vorne noch relativ normal aus: Alu-Druckgusskorb, beschichtete Papiermembran, nicht übermäßig breite Gummisicke. Ungewöhnlich ist die 68 mm durchmessende Staubschutzkalotte aus Karbon mit Firmenlogo und die Vernähung der Sicke mit der Membran mit einem roten Faden - ein erster Hinweis darauf, dass hier hohe Kräfte wirken. Diesen Eindruck vermitteln auch die immerhin 8 Befestigungsschrauben des Korbes.
Von hinten strotzt der GZHW 16-D2 nur so vor Kraft! Der 133 mm durchmessende und insgesamt 37 mm hohe Ferritmagnet zieht alle Blicke auf sich und verdeckt fast schon die 12 filigranen Stege zwischen Korb und Aufnahmeplattform des Magneten. Auch die hinterlüftete Zentrierspinne ist kaum zu sehen, da sie (zum Magneten hin) mit einem feinmaschigen Drahtgitter abgedeckt ist. Die Anschlussklemmen für die 2 Schwingspulenpaare befinden sich auf gegenüberliegenden Seiten, das garantiert, dass das Chassis auch bei hohen Auslenkungen nicht ins Taumeln gerät. Die Zuleitungen zur Schwingspule sind mit der Zentrierspinne verwoben und können so auch bei hohen Auslenkungen keine Störgeräusche erzeugen.
Die 50 mm durchmessende Schwingspule ist laut Hersteller mit 500 Watt RMS belastbar, in Spitzen mit 1000 Watt. Damit könnten bei einem Wirkungsgrad von 81 dB/W/m 111 dB Spitzenschalldruck erzeugt werden - Respekt! Eine 23 mm durchmessende Polkernbohrung dürfte dabei helfen, dass die Schwingspule nicht zu heiß wird . . .



Hinweis: es wurde leider nur 1 Chassis zur Verfügung gestellt, welches ausschließlich in Reihenschaltung (Nennwiderstand 4 Ohm) vermessen wurde.
Kommentare
Hab ihn schon intensiv benutzt und er ersetzt problemlos zwei sph220hq im bass in meinem hörraum.
Allerdings mit 1kw Endstufe