Der äußere Eindruck:
| Der DAYTON EC30-4 sieht - wenn er alleine auf dem Tisch liegt - wie ein ganz normaler Hochtöner mit "weißer" Membran und Schutzgitter aus. Während ein "normaler" 25 mm Kalottenhochtöner meist eine Frontplatte mit 104 mm Durchmessers besitzt, ist diese beim EC30-4 aber immerhin 130 mm groß. Auch der Ferritmagnet hat nicht das "normale" Gardemaß von 72 mm Durchmesser, sondern er ist 100 mm groß und 20 mm hoch.
Die 3.6mm starke Aluminium-Frontplatte ist mit 6 Schrauben mit dem Magneten verschraubt und bietet auch 6 Befestigungspunkte für den Einbau ins Gehäuse - das wirkt fast schon martialisch . . . Allerdings steht die Differenz zwischen Frontplatten- und Magnetdurchmesser von 30 mm nicht überall zur Verfügung, denn für die Anschlüsse wird ein (Halb-) Loch mit 16 mm Durchmesser empfohlen, so dass dort nur noch 7 mm Auflagefläche zur Verfügung stehen - da machen dann 6 Befestigungspunkte wieder Sinn . . . Apropos Anschlüsse: eine Kennzeichnung des Pluspols sucht man vergeblich, und auch im Datenblatt des Herstellers gibt es keinen Hinweis darauf, ob der breitere oder der schmalere Anschluss der Pluspol ist. Unser Test ergab: es ist der breitere (wie auch meist üblich). Der EC30-4 hat ein 16 mm hohes, versteiftes Zusatzgehäuse mit zentraler Einbuchtung: Die elektrische Belastbarkeit wird mit 80 Watt RMS angegeben, für welche Trennfrequenz und Filtersteilheit das gilt wird nicht spezifiziert. Bei einem Wirkungsgrad von 92 dB/2.83V/m (= 89 dB/2V/m) entspricht dies bei 80 Watt (= 17.9 Volt an 4 Ohm) einem Schalldruckpegel von 111 dB in 1m Abstand. Eine Angabe zum linearen Hub fehlt. |
Quelle: DAYTON (Beschreibung EC30-4) |

Hier erkennt man die Größe des Dayton EC30-4 im Vergleich zum Tieftöner Dayton E150HE-44 (s. HSB-Datenblatt)
