Lii Audio F15
15-Zoll Breitbänder von Lii Audio
Als uns der Lii Audio F-15 von unserem Abonnenten ecc83 zum Test angeboten wurde staunten wir nicht schlecht: ein Breitbänder mit 15 Zoll bzw. 38 cm Nenndurchmesser - wie soll das gehen!?! Wenn man in der Loudspeaker Database nach Breitbändern mit 15" oder mehr sucht (s. https://loudspeakerdatabase.com/search/type=Full-range/15.0%E2%89%A4size_in, dann merkt man, dass dies eine sehr seltene Spezies ist . . .
Unsere bisher größten Breitbänder waren der CIARE CH 250 und der AUDIO NIRVANA AN10 Super mit 25 cm Nenndurchmesser.
Aussehen tat das Teil mit seinem beigen Schwirrkonus und dem roten, transparenten Kunststoff-Phaseplug schon mal richtig gut und die Fertigungsqualität war auch sehr gut. Nur den TSPs konnten wir nicht so recht trauen (z.B. Mms = 13.7 Gramm) und der Frequenzgang sah auch zu gut und zu glatt aus um wahr zu sein . . .
Aber genau deswegen testen wir ja die Lautsprecher unabhängig in unserer Folterkammer auf die immer gleiche Weise. So kann man Chassis untereinander vergleichen ohne sich auf geschönte Herstellerangaben (z.B. Y-Achse von 0 bis 120 dB oder Glättung mit 1/1 Oktave) verlassen zu müssen.
Ob der Lii Audio F15 wirklich ein vollwertiger Breitbänder ist und wie er sich am besten einsetzen lässt klärt unser ausführliches Datenblatt . . .
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- Kategorie: Breitbandchassis
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80er Jahre Treffen 2026 bei HSB
HiFi-Selbstbau: Klassische Lautsprecher im Cologne Listening Center
Aus dem Forums-Thread "Lohnende Klassiker gesucht" entwickelte sich die Idee, sich abseits des jährlichen Abonnenten-Treffens (bisher immer im November) mal zu einer Hörsession zu treffen, bei der es nur um Fertig- und Selbstbau-Lautsprecher aus den 80er Jahren und echte "Klassiker" ging. Ziel war es zu verstehen, was einen "Klassiker" ausmacht und wie man ggf. das ursprüngliche Konzept auf aktuell verfügbare Lautsprecherchassis übertragen kann.
Im Gegensatz zum November-Treffen sollten (auf Wunsch der Teilnehmer) alle Lautsprecher ohne Dirac Live® vorgeführt werden - nur bei einigen Konstruktionen von HiFi-Selbstbau sollte optional eine Ausnahme möglich sein, da hier die Setups im Vorfeld vorbereitet werden konnten. Statt einer aufwändigen DIRAC-Einmessung sollte es nur eine kurze Wedelmessung geben (nur links, nur rechts, beide zusammen) um zu sehen, ob man die Höreindrücke aus den Messungen ableiten kann (und so ggf. auch etwas über Zielkurven lernen kann).
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- Kategorie: Forentreffen
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Le Petit mit FOSTEX FF 125WK
Legendäre Le Petit mit dem neuen FOSTEX FF 125WK
Der Bauvorschlag "Le Petit" (auf Deutsch: "Die Kleine") wurde 1983 von Jean Hiraga in der französischen DIY-Zeitschrift L'Audiophile veröffentlich. Wenn man nach "Jean Hiraga" googelt erhält man im KI-Modus die folgende Antwort:
"Jean Hiraga ist eine legendäre Figur der High-End-Audio-Welt, bekannt als einflussreicher Journalist, Autor und Entwickler. Der Franzose mit japanischen Wurzeln gilt als derjenige, der in den 1970er und 80er Jahren die Renaissance von Single-Ended-Trioden (SET), Röhrenverstärkern und hocheffizienten Hornlautsprechern im Westen maßgeblich einleitete."
Da sich nicht jeder hocheffiziente Hornlautsprecher in Kühlschrankgröße in die Studentenbude stellen konnte ersann Jean Hiraga die Le Petit: sie sollte preiswert sein, einfach nachzubauen und genügend Wirkungsgrad haben um an einem kleinen (Röhren-) Verstärker hochwertige Musikwiedergabe zu ermöglichen.
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- Kategorie: DIY Lautsprecher
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Accuton BD30-6-458
30 mm Diamant-Hochtöner BD30-6-458 von ACCUTON
Diamanten, der Stoff aus dem die Träume sind. Marilyn Monroe sang "Diamonds are a girls best friends" und im Lied "Diamonds Are Forever" besang Shirley Bassey im James Bond Klassiker "Diamantenfieber" den äußerst harten Stoff im Titelsong.
Doch was sind Diamanten? Diamant ist der härteste natürliche Stoff. In der Härteskala nach Mohs hat er die Härte 10. Diamant besteht theoretisch ausschließlich aus reinem, kubisch kristallisiertem Kohlenstoff. Die freien Atombindungen an den Grenzflächen des Kristalls sind jedoch mit Sauerstoff oder Wasserstoff gesättigt.
Diamant oxidiert in reinem Sauerstoff bei ca. 720 °C, in Luft ebenfalls ab 720 °C in langsamerer Reaktionsgeschwindigkeit zu (gasförmigem) Kohlendioxid. ein normaler Diamant ab 800 Grad Celsius zu verbrennen. Quelle: Wikipedia
Aber auch Audiophile stehen auf Diamant - als Membranmaterial für Mittel- und Hochtöner.
Die Firma Diamond Materials GmbH & Co. KG in Freiburg ist der Hersteller der Kalottenmembranen aus Diamant. Die Abscheidung aus der Gasphase (CVD-Verfahren) ermöglicht die Herstellung von Diamant in Form ausgedehnter Scheiben oder Wafer. Auf dieser Art werden die Membranen in den ACCUTON-Chassis in den Durchmessern 20, 25, 30, 50 und 80 mm hergestellt.
Diamant ist besonders steif und ermöglichst so eine sehr hohe Membranresonanz im Bereich von 40 kHz für eine 30 mm durchmessende Diamant-Kalotte. Im Gegensatz zu Materialien wie Aluminium, Titan oder Keramik zeigt sich keine ausgeprägte Resonanzüberhöhung, eine Eigenschaft die für den nachgesagten, deutlich besseren Klang der Diamanthochtöner verantwortlich sein soll.
| Material | Dichte [gr/cm³] |
E-Modul [kN/mm²] |
E-Modul/Dichte [106 m²/s²] |
| Aluminium | 2.7 | 70 | 25.9 |
| Titan | 4.5 | 105 | 23.3 |
| Beryllium | 1.85 | 300 | 162.2 |
| Technische Keramik (Al2O3) | 3.95-4.1 | 300-400 | 75.9-97.6 |
| Diamant | 3.52 | 1000-1200 | 284-341 |
Hinweis: Bei gleichen Abmessungen würde sich die Membranresonanz mit dem Faktor Wurzel(E-Modul/Dichte) ändern.
Die bewegte Masse Mms des BD30-6-458 ist mit 0.45 Gramm ca. 15% höher als bei der Keramik-Version C30-6-358 (s. HSB-Datenblatt), obwohl die Dichte von Diamant ca. 12% geringer ist - hier mussten wohl Zugeständnisse an die Bearbeitbarkeit des harten Materials gemacht werden . . .
Unser Datenblatt klärt, wie gut sich der ACCUTON BD30-6-458 im Vergleich zum C30-6-358 und zur Konkurrenz schlägt . . .
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- Kategorie: Hochtöner
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