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1772, eine Zahl von Bedeutung

passierten Dinge auf der Welt, die zum Teil heute noch Auswirkung auf unser Leben haben. So gründete z.B. ein Herr Henry Nock das Unternehmen "Wilkinson Sword", einige von uns tragen sicher heute noch so manche Narbe im Gesicht die daher rührt. Oder in Großbritannien wurde die Sklaverei für ungesetzlich erklärt. James Cook startete seine zweite Südseereise, entdeckte auf dieser Reise die Osterinseln und Neukaledonien, überquerte als erster mit dem Schiff den südlichen Polarkreis. Das und vieles mehr wird mit der Zahl 1772 verbunden, aber was hat das mit Lautsprecher-Selbstbau zu tun?

Bis auf die Zahl 1772 eigentlich nichts. Ob unsere 1772 einmal von mehr als drei Leuten erwähnt wird vermögen wir nicht zu sagen - ganz sicher wird sie kein Weltkulturerbe werden. Aber das Chassis mit der drögen Bezeichnung W8-1772 von Tang Band, darf schon als ein Besonderes bezeichnet werden. Es zählt zu den wenigen Breitbandchassis, die dank ihrer Größe und Konstruktion schon einen recht tiefen und pegelfesten Tieftonbereich reproduzieren können, aber trotz ihrer Größe doch noch über einen Hochtonbereich verfügen, der nicht von schlechten Eltern ist.

Bei uns dümpelte der Tang Band W8-1772 schon sehr lange so vor sich her, hatten wir doch mit dem Thema Musikwiedergabe mit Breitbandchassis abgeschlossen. Als Pico 2009 im Rahmen des Viech-Treffens zum ersten Mal von einem Breitbänder mit "richtig guter" Hochtonwiedergabe erzählte, blieb das auch noch nicht so richtig in den Köpfen hängen. Erst als auf der HiFi-Musik-World 2010 ein TangBand-Horn zu hören war, bekam er zum ersten Mal ein "HALLO" zugedacht. Als dann ein bauwilliger Interessent uns seine beiden TQWT Gehäuse mit der Bitte hinstellte, ihm eine Abstimmung zu machen, schlich sich der Tang Band so richtig in unsere Herzen ein.

Was daraus geworden ist, zeigt dieser Bericht und da uns der W8-1772 (auch der W8-1808) ans Herz gewachsen ist, werden wir den beiden große Aufmerksamkeit schenken müssen.

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Kommentare

yogibär
13 jahre vor
Glückwunsch zu diesem phantastischen Lautsprecher.
Habe gerade Euere Lieblings-CD aufgelegt, und glaube Eure Begeisterung verstehen zu können.

Beste Grüße

Yogibär
kasbc
13 jahre vor
Hi,
es ist immer wieder ein Vergnügen eure Berichte zu lesen. Und jedesmal packt ihr was rein, was ich vorher nicht wusste. Selbst nach einigen Jahren Abo keine Abnutzung. Gratulation!

Lieber ein HSB Bauvorschlag als 10 (eher mehr) von K&T oder HH.
Schon wieder einen Haben-Wollen-Reflex ausgelöst.

Gruß
lupo
13 jahre vor
Hi, habt ihr Mitte Phaseplug gemessen und in welchem Abstand?
Ist das sinnvoll bei einem Schwirrkonus..rein gefühlsmässig hätte ich einen grössern Abstand genommen oder leicht aus der Mitte versetzt (neben dem Schwirrkonus) gemessen um auch die grosse Membranfläche mitzumessen, so hat doch der Schwirrkonus den grössten Einfluss, oder?....Und mit Absicht schräg oder nur fürs Foto?
Und wie habt ihr die Messungen Gehäusemitte vorne und hinten summiert...einfach addiert oder einen Faktor für die Öffnung hinten berücksichtigt....so ein Gehäuse wäre ja vielleicht auch was für meine Audionirvanas ANS10....die sind im Originalgehäuse ja auch etwas schwach auf der Brust in der unteren Etage trotz 90l BR...

Lupo
Kurt Beck
13 jahre vor
Vielen Dank für diesen Bericht, der sich mit meinen subjektiven Erfahrungen weitestgehend deckt. Ich habe zwar mein Bassreflexrohr auf einer Höhe von ca. 38cm, aber auch dass werde ich überleben :huh:

Mich würde interessieren, welche Sitzposition, d.h. die Entfernung vom Lautsprecher, ihr für die Tangband TQWTs für am Besten haltet. Nicht jeder LS ist ja ein Nahfeldmonitor, sondern entwickelt, wahrscheinlich abhängig vom Raum und Abstrahlcharakteristik, sein volles Potential erst in einer gewissen Entfernung. Mein Wohnzimmer hat ca 20qm, ist leicht rechteckig mit einer Deckenhöhe von etwa 3,60m. Er ist mittel bedämpft (Nachhallzeit ca. 6-8ms). Wenn ich mich etwas weiter weg auf die Couch setze ( li. und re. nachgemessene 4m und wandnah) klingst für mich besser (breitere Bühne, mehr live), als im Nahfeld- bzw. Midfeldbereich . Was sind da eure Erfahrungen?

LG
vex
13 jahre vor
Hallo zusammen,

herzliche Glückwünsche, das hört sich äusserst interessant an.

Könntet ihr mich noch kurz Aufklären, handelt es sich wirklich um ein 0.056mH Spule?

Gruss
Vex
Dietmar Porschen
13 jahre vor
Klasse Bericht!

Nun ist klar, die BR-Öffnung höher zusetzen. Aber könnte man das nicht in dem Onlinerechner mit hinzupacken? Selbst Martin King hat die Porthöhe nicht mit eingebaut...

Hat die TQWT denn beim Messen eine speziellen Standplatz im HSB Hörraum bekommen? Die Raumresos scheinen diesmal etwas deutlicher im Diagramm erkennbar zu sein?

Gruß Eismann
Tom Brinkmann
13 jahre vor
Moin,

zunächst mal großes Lob für den Bericht!
Bei der 'Verlegung' des BR-Rohres habt Ihr die alte Stelle relativ elegant wieder verschlossen. Wie habt Ihr das so hinbekommen?

LG gascoign
Fore
13 jahre vor
wie siehts denn mit der Pegelfestigkeit der TQWT Variante aus?

Im Horn sind sicher ausreichende Pegel möglich, gilt das für eine TQWT im gleichen Masse oder muß man hier Abstriche machen?

Ansonsten wieder toller Bericht.
boxworld
13 jahre vor
Hallo zusammen,

danke für den tollen Bericht, auch ich bin diesem Chassis verfallen (1808). Ich betreibe den als 1 1/2 Weg mit dem SB-Acoustics SB23NRXS45-8 (zur Zeit noch aktiv) der akustisch und optisch klasse zum TB passt (hat auch 8 Schraubenlöcher und 8"). Bis heute hatte ich den mittels Sperr und Saugkreise ziemlich linearisiert was Ihm auch ein bisschen das Lebendige nimmt. Nach Eurem tollen Bericht habe ich mal komplett ohne Filter gehört, das wirft bei mir zwei Fragen auf: Wie ist es bei Euch mit den teilweise vorlauten Sibilanten aus und habt ihr auch den Eindruck das der Tang Band ohne Filter wieder so ein Seziermesser zwischen guter und schlechter Aufnahme ist?
Klar mit eurem DSP ist es ja komplett was anderes aber wie sind die o.g. Punkte zur unbeschalteten Version oder gar eurer Referenz zu vergleichen?

Gruss Marc
Tom Brinkmann
13 jahre vor
Weltidee!!!

Schraube im Moment selber an einer TQWT und habe daher den Hinweis mit dem höheren BR-Rohr direkt probiert.
Kaum Müll, der rauskommt; wenn Müll rauskommt, dann ist der schon 25db geringer im Pegel bzw. ich bin mit der Bedämpfung ja auch erst am Anfang.
Auch Veränderungen in der Länge des Rohres lassen sich messtechnisch nachvollziehen.
Wenn ich bedenke, welche Klippen ich umschifft habe, ...
Danke!!! / LG

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