2. Forentreffen der DIY Abteilung des HiFi-Forums


2. Forentreffen der DIY Abteilung des HiFi-Forums

Vom 6.9.08 bis 7.9.08 fand in unseren Räumen das 2. Treffen des HiFi-Forums statt. Die Teilnehmer überraschten uns dieses Jahr mit aufwendigen und ungewöhnlichen Konstruktionen, was zeigt wie sehr sich DIY mittlerweile gewandelt hat. Durch bezahlbare Messtechnik und emsige Unterstützung der Vertriebe, ist es den Selbstbauern mittlerweile möglich auch ausgefallene Wünsche in die Tat umzusetzen.
Unsere Philosophie die DIYler mit guten Grundlagen zu versorgen und damit nicht darauf angewiesen zu sein stur einen Bausatz nachzubauen (kaufen kann jeder) zu müssen, tut ihres dazu.

Wir haben uns jedenfalls an den Ideen und der Vielfalt sehr erfreut, weiter so. In einem Contest nach den Regeln der Forenteilnehmer, stellten sich die Kandidaten einem kleinen aber feinen Wettbewerb der durch eine unabhängige Jury bewertet wurde.

Auswertung und Bericht (öffentlich)


 

2. Forentreffen der DIY-Abteilung des HiFi-Forums

Zum 4-jährigen Bestehen unseres ONLINE-Magazins haben wir zum 2. Mal unsere Räume für ein Forentreffen der DIY-Abteilung des HiFi-Forums zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Forentreffs gab es auch einen Lautsprecher-Contest. Teilnehmen konnten ausschließlich rein private Eigenentwicklungen von nichtgewerblichen Forenmitgliedern, die vollständig ohne gewerbliche Unterstützung realisiert wurden!!! (Teilnahmebedingungen des HiFi-Forums).

Wie schon im letzten Jahr interessierte uns, was die DIY-Gemeinde so jenseits von K&T- oder HH-Bauvorschlägen hervorbringt. Auch dieses Jahr wird es wieder die Möglichkeit geben, dass die Sieger des Contests ihre Konstrukte auf der HiFi Music World ausstellen können.

So ein Contest braucht natürlich auch eine Jury, und wir waren sehr froh, dass wir ein paar VIPs des DIY dafür gewinnen konnten:

  • Christian Gather, Chefredakteur der Klang & Ton
  • Thorsten Fischer, Leiter Technik und Entwicklung bei Blue Planet Acoustic (exklusiver Importeur für Ciare, Omnes Audio, Tangband, Thiel Audio)

Ergänzt wurde das Team durch einen langjährigen DIYler, der in den Reihen der HiFi-Selbstbau-Abonnenten einen sehr kompetenten Ruf genießt (Nick: Sysiphus) sowie Thomas Ahlersmeyer alias Pico, einer der beiden Köpfe hinter dem ONLINE-Magazin HiFi-Selbstbau.

Nach jedem anstrengenden Durchgang mit anschließender Messung wurde erst mal eine Entspannungspause für die Ohren eingelegt.


Die Contest-Teilnehmer:

Nachdem sich das Teilnehmerfeld letztes Jahr auf preiswerte 2-Wege-Konstruktionen konzentriert hatte hofften wir, dass es dieses Jahr auch ein paar "richtige" 3-Wege-Boxen gibt. Hier ist die Chassisauswahl und Weichenentwicklung zwar ungleich aufwändiger, das Ergebnis bei guter Umsetzung aber auch besser und "allroundiger". Hier die Teilnehmer (in chronologischer Test-Reihenfolge):

BoxEntwicklerKonzept
Six Frames UnderHSG Rhein-RuhrBass-Dipol (6x 20cm), 17cm Mitteltöner, Horn-Bändchen-Hochtöner
Anton & PünktchenHolzy81DIY-Coax aus 25cm PA-Bass mit Ringradiator
Weißer RieseSansuii3-Wege-Box mit 25cm Bass, 17cm Tief-/Mitteltöner und großem Bändchen-Hochtöner
The RockHolly653-Wege-Box mit 30cm Bass, 13cm /Mitteltöner und Horn-Bändchen-Hochtöner
SarahThe_Guitar_Tux13cm Breitbänder in BR
RumwegCastorpollux2-Wege-Box mit 17cm Tief-/Mitteltöner und 25m Kalotte
ThunderstruckTapio & BeeGroße 3-Wege-Box mit 3x 25cm Bass, 17cm Mitteltöner und großem Horn-Hochtöner
ChimaeraHSG Rhein-Neckar3-Wege-Aktiv-Box (DCX + AVR) mit 30cm Bass, 17cm Mitteltöner und Ersatz-Hochtöner

 

Die Contest-Durchführung:

Dieses Jahr waren Contest und Forentreffen an 2 verschiedenen Tagen, so dass sich die Jury etwas mehr Zeit nehmen konnte. Das von HiFi-Selbstbau ausgearbeitete und im letzten Jahr erprobte Bewertungssystem wurde nur in Feinheiten modifiziert. Dieses Jahr war sogar Zeit für eine Trockenübung. Die Jurymitglieder hatten die Test-Tracks vorab als hochwertige MP3 bekommen und konnte so zuhause schon etwas üben. Vor der Beurteilung der ersten Contest-Box wurde dann noch eine nicht am Contest teilnehmende Box beurteilt und eventuelle Fragen zu den Beurteilungskriterien geklärt. So waren alle 4 Jurymitglieder bestmöglich auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet.

Die Abhörlautstärke war bei allen Lautsprechern weitgehend gleich und wurde mit einem bandgefilterten (200-5000 Hz) rosa Rauschen per Handschallpegelmesser auf 75 +/- 0.5 dB(C) am vorderen Hörplatz eingepegelt (Slow-Bewertung). Damit ergab sich eine leicht gehobene Zimmerlautstärke, die auch die kleineren Contest-Boxen nicht überforderte. Die beiden letzten Tracks waren hochdynamisch und wurden daher mit 5 dB höherem Pegel wiedergegeben.

Als Zuspieler fungierte ein MISSION CYRUS III CD-Player, als Verstärker kam ein XTZ Class A 100 DII im A-Betriebsmodus zum Einsatz.

Neben den 11 Musikstücken mit z.T. bis zu 4 Unterwertungen (z.B. "Zeitstruktur Shaker" oder "Durchhörbarkeit Bass") wurde auch das Äußere (Design und Ausführung) sowie die Dokumentation bewertet. Bei 4 Juroren gab es im Schnitt insgesamt 120 Einzelnoten, die schließlich zu einer Gesamtnote führten. Die Gewichtung war wie folgt:

  • Dokumentation (10%)
  • Design (20%)
  • Klang (70%)

Bei dem eigentlichen Forentreffen hatten auch die Besucher die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Hier konnten die Konstrukteure 30 Minuten lang die Musik auflegen, die sie am liebsten hören oder die ihre Box im besten Licht erscheinen ließen - oder die sich ein Besucher gewünscht hat. Da unterschiedliche Musik gespielt und die Boxen in 2 verschiedenen Räumen vorgeführt wurden, war ein direkter Vergleich der Boxen natürlich schwer. Wir haben daher der Einfachheit halber nur nach der Reihenfolge der Top3 gefragt und ähnlich der "Formel 1" daraus eine Gesamtreihenfolge ermittelt.

Teilweise wurden die Boxen von Samstag auf Sonntag noch modifiziert (z.B. Six Frames Under und Chimaera), so dass ein direkter Vergleich mit der Beurteilung der Contest-Jury schwer fällt. Außerdem haben nur 9 Leute ihre Bewertungszettel abgegeben. Daher werden im Folgenden beide Wertungen unabhängig voneinander aufgelistet.


Stimmungsbilder

Durch die Entzerrung von Contest und Forentreff gab es reichlich Zeit, sich gegenseitig auszutauschen. An Sitz-, Steh- und Freiluft-Rauchmöglichkeiten herrschte kein Mangel, so dass man die Zeit je nach Laune verbringen konnte, z.B. mit Fachsimpeleien oder um neue Kontakte zu knüpfen . . .

Nachdem letztes Jahr bemängelt wurde, dass der Hörraum immer wieder durch den Contest "blockiert" wurde und überhaupt viel zu klein war, haben wir dieses Jahr einen Teil des "großen Salons" als 2. Hörzone aufgerüstet. Da eine Seiten- und eine Rückwand "fehlten" erfreuten uns auch die Raummoden mit weitgehender Abwesenheit - lediglich der Nachhall des Restsalons hätte störend sein können - wenn denn der Ruhepegel im "Rest-Salon" niedrig genug gewesen wäre ;-)

Zum Abschluss des Forentreffens haben wir noch mal unserem Lieblingslautsprecher die Sporen gegeben - der Trio.

Als Dynamik-Junkies hatten wir das ein oder andere Stück gespielt, das den noch Anwesenden zeigte, was mit einer relativ preiswerten (Chassis + Weiche ca. 1000 €/Paar) und kompakten (90Hx32Bx32T) 3-Wege-Passivbox und einem DENON AVR-3805 und TANGENT CD-Spieler für 70 € machbar ist. Wir entschuldigen uns dafür, wenn wir die ein oder andere Weltanschauung zerstört haben sollten . . . ;-)

Zitat 1: "Am nachdenklichsten hat mich allerdings die Trio gemacht, denn sie hat deutlich vor Ohren geführt, wie hoch die Latte auch von einer Passivkiste mit Loch im Gehäuse gelegt werden kann. Sehr musikalisches Gerät, die Kleine. Da haben wir noch einiges zu basteln an der Aktivweiche, bis wir da wenigstens näher dran sind."

Zitat 2: "Die Trio von Theo und Pico hatte bestimmt die neutralste Abstimmung. Die Box hat einen großen Reifprozess hinter sich und das hört man. Extrem sauber, durchgezeichnet, dynamisch, plastisch und feinauflösend. Zudem für eine 3-Wege sehr homogen und schlüssig, fast ohne Gehäuse- oder Eigenklang oder Brüche im Übernahmebereich. Ihr geht zwar jeglicher Schmelz oder musikalische Rundheit ab, aber das will die Box und ihre Erbauer auch gar nicht liefern -> Philosophiesache."


Steckbriefe der Lautsprecher:

Ein kurzer Hinweis zu den Messungen: der Schalldruck wurde am Hörplatz (vordere Stuhlreihe, Mitte) in Ohrhöhe gemessen. Während der Messung (64 Mittelungen) wurde das Mikrofon in einer gedachten Kugel von ca. 50 cm Radius zufällig bewegt. Dadurch ergibt sich eine räumliche Mittelung, die ab ca. 300 Hz zu relativ glatten Kurven führt.

Die rote Kurve wäre der Frequenzgang einer idealen Punktschallquelle (= Frequenzgang in alle Raumrichtungen perfekt linear) im HiFi-Selbstbau Hörraum (Raum 1). Der leichte Abfall zu hohen Frequenzen hin resultiert aus der zu hohen Frequenzen hin leicht ansteigenden Absorption bzw. leicht sinkenden Nachhallzeit.

Für jede Box wird für den Frequenzbereich von 200 bis 10000 Hz auch die mittlere Abweichung zur roten Kurve angegeben sowie die Steigung in dB/Dekade. Eine ausgewogene Box sollte eine geringe mittlere Abweichung und einen mittleren Abfall von etwa 2 dB/Dekade haben.

Nicht alle Boxen standen an derselben Position im Raum, da die Entwickler vor der Beurteilung noch letzte Hand an die Aufstellung legen konnten. Daher ist die Basswiedergabe im Detail nicht vergleichbar.

So, jetzt aber zu den Steckbriefen (in der Reihenfolge der Beurteilung):

 

Box: Six Frames UnderEntwickler: HSG Rhein-Ruhr

 Kosten
KonzeptChassisChassisWeicheSonstiges
Kompakter 3-Wege-LS mit Bass-Dipol6x TANGBAND W69-1042
PHL B17-1320
FOUNTEK Neo CD3.5H
6x 42 €
131 €
59 €
120 / 2400 Hz

ab 100 €

ab 55 €
Beurteilung
  • gute Dynamik
  • zu lauter Oberbass
  • Klangbild "klebt" zu sehr an den Boxen
  • da ist noch mehr drin
KommentarDie Six Frames Under wurde nach dem Contest noch weichenmäßig geändert und ging "getunt" in das Forentreffen - was ihr prompt eine deutlich bessere Publikumsbeurteilung einbrachte.
Möglicherweise floss nicht nur der Klang sondern auch das exotische Gesamtkonzept und die zierliche Erscheinung mit in die Publikumsbewertung ein.
DokumentationDesignKlangGesamtPlatz
(Jury / Publikum)
2.02.382.632.515. / 1.
Box: Anton & PünktchenEntwickler: Holzy81

 Kosten
KonzeptChassisChassisWeicheSonstiges
2-Wege-Standbox mit DIY-Coax-Chassis
Bassreflex
A&D R1030
PEERLESS V-LINE KT25
50 €
35 € (Madisound)
1700 Hz

10 €

23 €
Beurteilung
  • knackig, offen und frei
  • Räumlichkeit in der Mitte gut
  • Bass etwas topfig, kein Tiefbass
DokumentationDesignKlangGesamtPlatz
(Jury / Publikum)
2.52.632.542.566. / 7.
Box: Weißer RieseEntwickler: Sansuii

 Kosten
KonzeptChassisChassisWeicheSonstiges
2.5-Wege-Standbox
Bassreflex
VISATON GF250
GALM N170KF
FOUNTEK Neo Pro 5i
150 €
180 €
350 €
300 / 2000 Hz

80 €

195 €
Beurteilung
  • elegantes Klangbild, weitgehend neutral
  • manchmal Hochtöner zu spritzig bzw. Mittelton zu leise
  • Bass sauber, aber etwas schwach (Tiefbass)
  • Räumlichkeit nicht allzu gut
KommentarDer weiße Riese zeigte bei den Contest-Stücken mit Contest-Lautstärke kaum Schwächen. Dies brachte ihr beim Contest die zweitbeste Klangbewertung ein. Beim Forentreffen wurden zum Teil deutlich höhere Pegel gefahren, die den weißen Riesen schon mal ins Straucheln brachten -> eher ein Feingeist denn ein Fetenkracher! Dennoch reichte es auch bei der Publikumsbewertung zu einem knappen 2. Platz.
DokumentationDesignKlangGesamtPlatz
(Jury / Publikum)
3.02.131.892.052. / 2.
Box: The RockEntwickler: Holly65

 Kosten
KonzeptChassisChassisWeicheSonstiges
3-Wege-Box für wandnahe Aufstellung
Bassreflex
CIARE HW321
CELESTION Truvox 0515
FOUNTEK Neo CD3.5H
ab 158 €
ab 26 €
ab 29 €
400 / 2700 Hz

ca. 40 €

ca. 110 €
Beurteilung
  • knackige Box
  • Bass unregelmäßig/hohl, fällt qualitativ ab
  • manchmal etwas kühl
  • Hochtöner setzt sich nicht durch
KommentarDie "The Rock" erhielt stark streuende Beurteilungen, vielleicht hörte sie sich in der 1. und 2. Reihe zu unterschiedlich an. Dank guter Dokumentation und bester Designnote konnte sie dennoch zum weißen Riesen aufschließen und ebenfalls einen 2. Gesamtplatz belegen. Bei der Publikumsbewertung während des Forentreffs wurde sie nur 4., dies entspricht aber auch fast exakt der Platzierung bei den Klangeigenschaften.
DokumentationDesignKlangGesamtPlatz
(Jury / Publikum)
1.51.382.322.052. / 4.
Box: SarahEntwickler: The_Guitar_Tux

 Kosten
KonzeptChassisChassisWeicheSonstiges
Kleine BR-Box mit BreitbänderTANGBAND W5-161155 €ca. 10 €ca. 20 €
Beurteilung
  • Tolle Box für Größe & Geld, tonal stimmig
  • keine wirklichen Schwächen abgesehen von den natürlichen Grenzen des Konzepts (Bass, Hochtonauflösung)
  • manchmal etwas zuviel Grundton, manchmal etwas zuwenig Bass -> bestmöglicher Kompromiss
  • immer angenehm, aber auch leicht gebremst
KommentarThe Guitar Tux (ehemals FloGatt) hat die Box auf Basis des HiFi-Selbstbau Boxsim-Modells simuliert, einen zusätzlichen Sperrkreis sowie eine variable "Über-Alles-Dämpfung" eingefügt, und die Sperrkreise durch Hören optimiert. Die Sarah leistet sich keine tonalen Schwächen und kann nicht nur leise . . .
Die vorbildliche Dokumentation gleicht die schlechte Benotung des Designs (Ausführung) etwas aus, so dass es zu einem 4. Gesamtplatz und damit dem Preis-/Leistungssieger reicht.
Wieder einmal räumt The_Guitar_Tux (letztes Jahr noch als FloGatt unterwegs) mit einem kleinen, bescheidenen aber gut gemachten Konzept ab - weiter so!
DokumentationDesignKlangGesamtPlatz
(Jury / Publikum)
1.03.502.342.444. / 5.
Box: RumwegEntwickler: Castorpollux

 Kosten
KonzeptChassisChassisWeicheSonstiges
2-Wege-Regalbox
Geschlossen, optional mit Hochpass-Kondensator
VISATON W170S-8
RFT L9621
31 €
ca. 10 €
1800 Hz

ca. 22 € + Hochpass

ca. 10 €
Beurteilung
  • wirkt insgesamt etwas altbacken
  • Bass etwas mulmig, kein Tiefbass
  • wenig ausgeprägte Räumlichkeit
KommentarDie Rumweg spielte sehr ausgewogen - solange kein Bass beteiligt war. Dieser war um 100 Hz VIEL zu fett und unter 80 Hz war nix mehr los (mit Hochpass-Kondensator). Dies stieß bei der Jury auf Ungnade und führte massiv zur Klangabwertung. Bei vorwiegend leisen Abhörlautstärken kann dies aber durchaus wünschenswert sein (eingebaute Loudness).
Ansonsten zeigt die Rumweg im Mitteltonbereich aber, warum ein 17/25-Konzept so populär ist. In Anbetracht des starken Teilnehmerfeldes mit zum Teil 20-fach höherem Budget hat sich die Rumweg jedenfalls gut geschlagen.
DokumentationDesignKlangGesamtPlatz
(Jury / Publikum)
2.52.632.682.657. / 8.
Box: ThunderstruckEntwickler: Tapio & Bee

 Kosten
KonzeptChassisChassisWeicheSonstiges
Große 3-Wege-Standbox für hohe Pegel
Bassreflex
3x BEYMA 10BR60
B&C 6PEV13
BEYMA CP385ND mit 18SOUND XT1086
3x 99 €
130 €
200 + 50 €
600 / 2600 Hz

ab 100 €

200 €
Beurteilung
  • haut die Dynamik locker raus
  • Tiefbass fehlt, Oberbass etwas zu laut
  • oberer Mittelton z.T. etwas zuwenig
  • guter Hochtonbereich
  • sehr stabile Mittenabbildung, aber insgesamt kleine Abbildung
KommentarDie Thunderstruck ist ein echter Kracher und dabei doch auch ausgewogen - bis auf den Bassbereich. Bei der Publikumsbewertung war die Thunderstruck "nur" 3., da hatte Bee wohl zu sehr den Kracher rausgekehrt und die Leute trauten ihr keine neutrale Wiedergabe zu - oder konnten das nach der temporären Vertäubung nicht mehr beurteilen ;-)
DokumentationDesignKlangGesamtPlatz
(Jury / Publikum)
3.01.751.751.871. / 3.
Box: ChimaeraEntwickler: HSG Rhein-Neckar

 Kosten
KonzeptChassisChassisWeicheSonstiges
3-Wege-Standbox
Aktiv (DCX + AVR)
BEYMA 12LX60
BEYMA 6M90
Bel AMT
240 €
85 €
75 €
300 / 1800 Hz

290 € (DCX)

40 €
Beurteilung
  • Bass zu fett / mulmig
  • lässt viel Potenzial vermuten
  • man hört die positive Wirkung der Aktivelektronik
KommentarEin bel-AMT-Hochtöner der Chimaera gab leider den Geist auf (Anschlussdraht abgebrochen), so dass nur die rechte Box beurteilt werden konnte. Der Bass war nicht optimal integriert, was die Jury mit einem 5. Klang-Platz quittierte. Da auch die Dokumentation nicht so prall und das Design (Ausführung) nicht sonderlich ansprechend war landete die Chimaera insgesamt auf dem 8. Platz.
Für das Forentreffen liehen wir der HSG Rhein-Neckar ein Pärchen B&G Neo3 aus, die sie in einer Nachtschicht in das Konzept integrierte - so etwas geht halt nur mit DCX. So getunt konnte sie in der Publikumswertung zur Sarah aufschließen und belegte zusammen mit ihr den 5. Platz.
DokumentationDesignKlangGesamtPlatz
(Jury / Publikum)
3.03.252.512.718. / 5.
Box: Trio (Raum 1)Entwickler: HiFi-Selbstbau

 Kosten
KonzeptChassisChassisWeicheSonstiges
3-Wege-Standbox
Bassreflex, Hartmembranen
ALCONE AC10HE
VISATON AL130M
VISATON KE25SC
129 €
102 €
146 €
ca. 100 €ca. 50 €
BeurteilungDie Box wurde nicht im Rahmen des Contests gehört sondern nur gemessen. Sie wurde erst am Ende des Forentreffens "freestyle" gehört. Kommentare ggf. dem Thread im HiFi-Forum entnehmen.
Die Messung dient vor allem dem Vergleich Raum 1 mit Raum 2. In Raum 1 zeigt sich bei der gewählten LS- und Hörposition eine Überhöhung bei 30 Hz und eine Senke zwischen 150 und 200 Hz.

Box: Trio (Raum 2)Entwickler: HiFi-Selbstbau
BeurteilungRaum 2 ist dank der größeren Abmessungen und zweier "fehlender" Seitenwände im Bass und Grundtonbereich deutlich ausgewogener.

 
Damit ergibt sich folgende Reihenfolge (Jury-Wertung):

PlatzGesamtBoxEntwickler
11.87ThunderstruckTapio & Bee
22.05Weißer RieseSansuii
22.05The RockHolly65
42.44SarahThe_Guitar_Tux
52.51Six Frames UnderHSG Rhein-Ruhr
62.56Anton & PünktchenHolzy81
72.65RumwegCastorpollux
82.71ChimaeraHSG Rhein-Neckar

Den Designpreis bekommt - wieder einmal - Holly65, diesmal mit seiner The Rock (1.38), gefolgt von der auch sehr schön ausgeführten Thunderstruck (1.75) und dem Weißen Riesen (2.13).


Fazit:

Wenn mehr als 40 DIYler zusammenkommen und mehr als 10 Lautsprecher zu hören sind, gibt es auf jeden Fall jede Menge zu hören und zu diskutieren. Es ist immer wieder schön die Personen hinter den Nicks persönlich kennen zu lernen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Die mitgebrachten Lautsprecher deckten vom Konzept und Klangverhalten ein breites Spektrum ab. Die Entwickler hatten hier die Möglichkeit ihre "Babies" der DIY-Gemeinde möglichst vorteilhaft vorzustellen.

Die 5 erstplatzierten Konstruktionen können im Rahmen der HiFi-Musik-World einem noch breiteren Publikum vorgestellt werden

Also: Mitmachen lohnt sich! Dann mal ab in den Bastelkeller und schon mal für den nächsten Contest planen . . .


Zum Abschluss noch einige Foto-Impressionen


Die Chimaera mit erneuerten Hochtönern

Der Selbstgebaute Coax der Anton & Pünktchen

Leider erst am Sonntag anwesend, der Lautsprecher von Custom-Audio

Tieftonabteilung der Six Frames Under, eine Dipolkonstruktion

Die Mittel-Hochtonabteilung

Ähnliches Konzept, andere Chassis. Die Mittelhochtonabteilung der "The Rock"

Im Bass eine konventionelle BR

Großes Bändchen des Weißen Riesen

Tolle Arbeit von Sansuii

Die Druckabteilung der Thunderstruck

Außergewöhnliches Design, die Anton & Pünktchen

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