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Äußerer Eindruck

Der äußere Eindruck:
Von vorne sieht der SABA 1670-DU15 gar nicht nach Hochtöner aus, sondern wegen seines Außendurchmessers von 112 mm eher nach kleinem Breitbänder. Das Chassis sieht irgendwie "altmodisch" aus - kein Wunder, er ist ja auch schon über 60 Jahre alt! Membran und Sicke sehen eigentlich ganz normal aus (bis auf die grünliche Färbung), aber die (symmetrisch angeordneten) vernieteten Schwingspulenzuführungen sieht man heute nicht mehr.
Ungewöhnlich ist vor allem die Fixierung der flach ausgeführten "Staubschutz-Kalotte" durch eine kleine Schraube. So wirkt die flache Staubschutzkalotte als "zweite Sicke" bzw. Zentrierspinne und reduziert die Auslenkung der eigentlichen Membran bei "tiefen" und "mittleren" Frequenzen. Der innere Teil der Membran stellt quasi einen kleinen Ringradiator dar - da sind wir mal gespannt, wie sich diese Konstruktion verhält . . .
Durch die Schraube kann die Membran auch noch nachträglich zentriert werden, nur so lässt sich trotz extrem engem Luftspalt (Magnetmaterial war teuer und Wirkungsgrad extrem wichtig) ein Kratzen der Schwingspule im Luftspalt verhindern.
Von hinten sieht der AlNiCo-Magnet eher schwindsüchtig aus - der massive obere und untere Metallbügel schließt den Magnetkreis, der eigentliche Magnet steckt dazwischen und umschließt gerade mal die 12 mm durchmessende Schwingspule.{tab TSP}

Membranfläche: Außendurchmesser:
Innendurchmesser:
Plugdurchmesser:
-> Membranfläche Sd:
96 mm
88 mm
12 mm
-> 65.3 cm²
TSP aus Impedanzmessung
(Mittelwert und Streuung von
2 Chassis, Anregung -12 dB):
Resonanzfrequenz Fs
DC-Widerstand Rdc
Mechanische Güte Qms
Elektrische Güte Qes
Gesamtgüte Qts
737.9 Hz (+/-1.0%)
5.54 Ohm (+/-6.4%)
10.68 (+/-18.5%)
46.54 (+/-8.3%)
8.682 (+/-16.6%)