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Der Klirrfaktor:

Die Klirrkomponente K2 zeigt oberhalb von 100 Hz einen weitgehend konstanten Verlauf (mit Peaks bei 900 und 2300 Hz) und erhöht sich moderat mit dem Anregungspegel. Die höheren Klirrkomponenten zeigen alle eine Überhöhung um 900 Hz, da dort der Grundpegel ein Minimum hat. Der unharmonische K3 steigt oberhalb von 800 Hz sprunghaft an und bleibt bis 5 kHz auf hohem Niveau - die Pegelabhängigkeit ist eher gering. Die höheren Klirrkomponenten liegen breitbandig im Bereich von 0.1%.

Bei einem mittleren Schalldruckpegel von 80 / 85 / 90 / 95 / 100 dB liegt K2 oberhalb von 80 Hz im Mittel bei noch geringen 0.243 / 0.391 / 0.658 / 1.138 / 2.048 %. Für K3 gilt in diesem Bereich ein Mittelwert von noch geringen 0.263 / 0.316 / 0.371 / 0.460 / 0.712 %.

Nach unseren Untersuchungen (Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?) wäre Klirrfaktor im Bassbereich im untersuchten Pegelbereich nur unter 63 Hz hörbar (K3, 100 dB).
Im mittleren Frequenzbereich ist K2 weitgehend unhörbar (selbst die Spitze um 800 bzw. 900 Hz). Demgegenüber ist K3 von 668 bis 1995 Hz hörbar (selbst bei 80 dB), K5 von 316 bis 1334 Hz (selbst bei 80 dB). Betrachtet man alle Klirrkomponenten ab K3, dann sind von 41 möglichen Frequenzen zwischen 200 und 2000 Hz bei den Pegelstufen 80, 85, 90, 95 bzw. 100 dB von den 6 Klirrkomponenten (K3 bis K8) insgesamt 55, 97, 120, 123, 138 von 246 möglichen Werte oberhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle.
Bei dieser Disziplin verhalten sich beide Chassis ähnlich.

Klirrfaktor bei 80 bis 100dB/1m (Halbraum, 20 cm)