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Der äußere Eindruck:

Von vorne sieht der SABA Permadyn 19-200-5298-U8 irgendwie "altmodisch" aus - kein Wunder, er ist ja auch schon über 60 Jahre alt! Membran und Sicke sehen eigentlich ganz normal aus (bis auf die grünliche Färbung), aber die (unsymmetrisch angbrachten) vernieteten Schwingspulenzuführungen sieht man heute nicht mehr. Das gilt auch für den Dichtring aus Filz - der ist heute meist aus Pappe.
Ungewöhnlich sind auch die sehr weit ausragenden und kaum versteiften "Ohren": damit diese nicht beim Befestigen des Chassis verbogen werden gibt es "Gummilager" mit integrierten Innenbuchse. Diese Kombination ("weiche" Ohren + "Gummilager") sorgt auch dafür, dass Schwingungen nicht sehr effektiv in die Schallwand eingeleitet werden können. Reaktionskräfte müssen dann aber vom Chassis selbst aufgebracht werden, was in Anbetracht der sehr geringen bewegten Masse (Troels Gravensen misst ein Mms von 6.92 gr, Hobby HiFi in Heft 5/2006 von 7.4 gr) nicht allzu schwer ist.
Von hinten sieht der AlNiCo-Magnet eher schwindsüchtig aus - der massive obere und untere Metallbügel schließt den Magnetkreis, der eigentliche Magnet steckt dazwischen und umschließt gerade mal die 19 mm durchmessende Schwingspule.

Saba Greencone TT


Die Zentrierspinne sitzt auf einem Metallrahmen, der im fertig montierten Chassis noch verschoben und dann mit 2 Schrauben fixiert werden kann - nur so kann man trotz engster Luftspalte (da Magnetmaterial teuer war und Wirkungsgrad sehr wichtig) ein Kratzen der Schwingspule verhindern.